Geschichte

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Geschichte



Hier wollen wir kurz auf die Vergangenheit unserer Feuerwehr eingehen und Ihnen einen kleinen geschichtlichen Einblick in die Freiwillige Feuerwehr Ponitz geben.


Auch in Ponitz hat die Feuerwehr schon einige Jahren auf dem Buckel. Seit 1881 gibt es für Ponitz und Umgebungen einen organisierten Brandschutz. Den Anstoß gab im Jahre 1880 Amtsschutze M. Veit mit seinem Geschenk, einer kleinen, neuen Landspritze. Mit Gottfried Schilling, Friedrich Schilling, Friedrich Gräfe und Hermann Tauber wurden die ersten vier Einwohnern im Umgang mit dieser Spritze ausgebildet.


Am 21. Juli 1881 kam es dann zur Gründungsversammlung  der Freiwilligen Feuerwehr Ponitz, sodass sich 55 Männer unter dem Kommando von W. Tück im Verband einreiten. Ein vielversprechender Anfang war gemacht. Systematisch erfolgte die Ausbildung der jungen Kameraden, und schon innerhalb kurzer Zeit hatte man eine einsatzfähige Feuerwehr in Ponitz.


Erst am 26. September 1913 konnte eine neue Karrenspritze angeschafft werden. Es folgte die schwere Zeit des 1. Weltkrieges und der Mannschaftsstand verringerte sich auf 6 aktive Kameraden.


In den Jahren 1919/1920 konnten neue Kameraden ausgebildet und die alte Mannschaftsstärke von ca. 50 Mann wieder erreicht werden. Gleich ein Jahr später folgte die Indienststellung einer mechanischen Schiebeleiter von 12m Steighöhe und in den folgenden Jahren konnte ein neues Stiegenhaus gebaut werden.


Am 2. Februar 1925 wurde unter großer Anteilnahme der Bevölkerung eine neue Motor-Spritze, Typ Flater, übergeben.


Ende der 20er Jahre spendeten zahlreiche Bürger Geld und Ausrüstungsgegenstände für die Feuerwehr. So konnten 2 Schlauchwagen mit 400m Schlauch, eine komplette Schlauchtrockenanlage, neue blaue Tuchjoppen und zwei Gasmasken angeschafft werden.


Zwischen 1932 und 1936 gründete sich ein eigener Spielmannszug und die umliegenden Ortsteile Merlach, Zschöpel und Guteborn erhielten selbständige Feuerwehren.


Noch 1942 konnte die Einsatzfähigkeit der Ponitzer Feuerwehr durch eine neue Fischer-Tragkraftspritze bedeuten erhöht werden, bis 1945 die Arbeit durch den 2. Weltkrieg fast zum erliegen kam. Im Jahre 1946 wurde Karl Leithold mit der Wehrleitung beauftragt und man konnte bis Ende 1946 wieder eine schlagkräftige Feuerwehr aufbauen.


Am 26. Mai 1951 wurde ein neues Gerätehaus eingeweiht, welches in eigener Regie der Kameraden entstand und durch Spenden und Kassenbeständen Finanziert wurde.


Anfang der 60er Jahre übernahm Rudi Nösel die Wehrleitung. Es folgten schwere Jahre für die Kameraden der Ponitzer Feuerwehr, denn zwischen den 50er und 80er Jahren erhielt die Feuerwehr kein neues Fahrzeug, sodass mit veralteter Technik gearbeitet werden musste.


Kamerad Wolfgang Dietz übernahm am 1. August 1968 die Wehrleitung der Ponitzer Feuerwehr. Im Jahre 1985 löste sich die letzte eigenständige Ortsteil-Feuerwehr auf, so das nun die Ponitzer Feuerwehr wieder für den gesamten Brandschutz zuständig war.


Zum Wehrführer wurde 1983  Hellfried Knorr gewählt. Er setzte die Arbeit der vorangegangen Wehrleitung fort.


Ein besonderer Höhepunkt für die Freiwillige Feuerwehr Ponitz war 1999 die Übergabe eines modernen Tragkraftspritzenfahrzeuges. Dieses geländegängige Fahrzeug  führt 750 Liter Löschwasser, modernes Rettungsgerät für Verkehrsunfälle, Beleuchtungstechnik und eine Schnellangriffseinrichtung mit 50 Metern mit.


Seit 1993 verfügt die Feuerwehr Ponitz über ein bundeseigenes Löschgruppenfahrzeug LF16 - TS und stellt seitdem eine eigene Gruppe im Katastrophenschutz des Landkreises Altenburger Land.


Wehrführer seit 2001 ist Ulf Knorr, der gleichzeitig vom Landrat berufener Zugführer im Katastrophenschutz ist.


Zwei noch nicht lang zurück liegende Höhepunkt für die Feuerwehr Ponitz sind das im Jahre 2003 übergebene neue Gerätehaus mit 4 Stellplätzen für Fahrzeuge und das neue Hilfeleistunglöschfahrzeug 10, welches im Oktober 2014 an die Bevölkerung und die Kameraden übergeben wurde, um das Aufgabenspektrum der Feuerwehr abzudecken.